Kurzprofil unserer Schule

Die St. Norbert-Schule Vreden ist eine vier- bis fünfzügige katholische Bekenntnisgrundschule mit zurzeit rund 450 Schülerinnen und Schülern in 18 Klassen. Sie hat ein ausgeprägtes Profil in dem Handlungsbereich „Gesunde Schule“ – mit den Schwerpunkten „Ernährung“ und „Bewegung“ – und verfügt seit 2005 über eine gut ausgebaute wie auch innovative Offene Ganztagsschule (OGS). Daneben besteht ein differenziertes Betreuungskonzept mit Verlässlicher Halbtagsschule (VHTS) und individueller Hausaufgabenbegleitung. Die jüngsten Projekte „KinderWelt? Natürlich! – Den ganzen Tag, fürs ganze Leben!“ und „Musik kann uns begeistern – den ganzen Tag“ bauen auf einer engen, vereinenden Verzahnung zwischen Grundschule und Offenem Ganztag auf. Gleiches gilt für die laufenden konzeptionellen Schritte und Erprobungsphasen im Kontext der schulischen Sozialarbeit und der Inklusion.

 

 

Der Schulstandort ist über Zeiträume und Veränderungen hinweg gewachsen. Das Arrangement der Gebäude stammt aus den 1920-er, 1930-er, 1950-er sowie 1990-er Jahren. Bis in das ausgehende 19. Jahrhundert lassen sich die Wurzeln der Schule zurückverfolgen (anderer Standort). 1949/1950 fand nach dem 2. Weltkrieg die erneute Einweihung unter dem Patronat des heiligen Norbert von Xanten statt. Zunächst als Volksschule und infolge schulischer Reformen dann als Grundschule steht die St. Norbert-Schule Vreden heute als eine der größten regionalen Bildungseinrichtungen im Primarbereich da.

Zum Einzugsgebiet der Schule gehören die Innenstadt, die zentrumsnahe Bestandsbebauung, mehrere Neubaugebiete und Teile der Bauerschaften. Die Schülerschaft ist heterogen, zudem werden im Rahmen der Inklusion gegenwärtig 21 Kinder mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Gemeinsamen Lernen (GL) beschult. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt stellt die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund dar. Unter Berücksichtigung der europäischen Nachbarländer umfasst der Anteil von Kindern mit ausländischen Wurzeln in etwa 20 Prozent.

 

 

Über 100 Schülerinnen und Schüler werden in der Offenen Ganztagsschule (OGS) täglich bis 16:00 Uhr betreut (bei Bedarf auch länger). Gut 35 Kinder nutzen parallel dazu das Angebot der Verlässlichen Halbtagsschule (VHTS) bis 13:15 Uhr. Unabhängig von OGS und VHTS erledigen rund 30 Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben in einer zubuchbaren intensiven Hausaufgabenbetreuung. In der Schulmensa werden täglich circa 150 warme Mittagessen ausgegeben.

 

 

In folgenden Feldern konkretisiert sich heute der Erziehungs- und Bildungsauftrag von Schule:

  • Unterricht gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen;
  • den Erziehungsauftrag in Schule und Unterricht wahrnehmen;
  • Leistungen herausfordern, erfassen, rückmelden, dokumentieren und beurteilen;
  • Schülerinnen und Schüler sowie Eltern beraten;
  • Vielfalt als Herausforderung annehmen und Chancen nutzen;
  • im System Schule mit allen Beteiligten entwicklungsorientiert zusammenarbeiten.

 

 

Die pädagogische Begleitung und Förderung von Kindern in der Offenen Ganztagsschule (OGS) gliedert sich verknüpfend und ergänzend an die benannten Handlungsfelder, so dass auf professioneller Basis Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsangebote zur Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung, der Lebenskompetenzen, der Chancengleichheit sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgesetzt werden.